ZUKUNFTSGARTEN STOLZENHAGENPermakulturorientiertes Reallabor für ökologisch-gesellschaftliche Transformation
Warum machen wir das?
Der Zukunftsgarten Stolzenhagen verwandelt eine 600 m² große Brachfläche am Gut Stolzenhagen (Landkreis Barnim) in ein partizipatives Reallabor für ökologisch-gesellschaftliche Transformation. Im strukturschwachen Nordost-Brandenburg entsteht ein Ort, an dem Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Fairness nicht abstrakt bleiben, sondern gemeinsam mit den Menschen konkret erfahrbar werden.
Der Garten macht die Wechselwirkungen zwischen ökologischem und sozialem Wandel sichtbar: Wer den Boden aufbaut, gestaltet auch Gemeinschaft. Wer Kreisläufe schließt, entwickelt neue Wirtschaftsformen. Positive Impulse: aktivierte Zivilgesellschaft, gestärkte Selbstwirksamkeit, dauerhafter Lernort und ein übertragbares Modell für ländliche Räume in Europa und als Beitrag zur Energie- und Gesellschaftswende, mit den Menschen und für die Menschen.
Was haben wir vor?
Phase 1 (Sommer/Herbst 2026): Beteiligungsworkshops zum Permakulturdesign mit Anwohnerinnen und Partnerinnen, Materialbeschaffung.
Phase 2 (Frühjahr/Sommer 2027):
sechs öffentliche Bau-Wochenenden, in denen die Brachfläche gemeinschaftlich in einen Permakulturgarten verwandelt wird – Anlage von Mischkulturen, Blühstreifen, Bodenaufbau, Wassermanagement nach Schwammprinzip sowie Errichtung dreier dauerhafter Workshopstationen.
Phase 3 (Sommer/Herbst 2027):
öffentliche Eröffnung, fünf Transformations- und Innovationsworkshops zu regenerativen Geschäftsmodellen und Selbstorganisation, offene Gartentage.
Phase 4 (Winter 2027 – Frühjahr 2028): Wirkungsanalyse, Praxisleitfaden zur Übertragbarkeit, Abschlussveranstaltung mit Vernetzung. Künstlerische Initiativen (Tanz, Körperarbeit, Embodied Leadership) begleiten den Prozess.
Für wen ist der Zukunftsgarten?
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Für wen ist der Zukunftsgarten? *
Der Garten richtet sich an vier Gruppen – jede mit ihrem eigenen „Warum":
Gründer:innen und Innovator:innen
Ihr entwickelt Geschäftsideen und fragt euch: Wie kann wirtschaftlicher Erfolg mit ökologischer und sozialer Wirkung zusammengehen? Der Zukunftsgarten ist euer Testfeld – für regenerative Modelle, die nicht nur funktionieren, sondern auch heilen.
Sozial- und Gemeinwohlunternehmer:innen
Ihr macht bereits Arbeit mit Sinn. Der Garten ist der Ort, wo ihr eure eigenen Praktiken reflektiert, voneinander lernt und neue Kooperationen entwickelt.
Junge Menschen und Schüler:innen
Ihr werdet später Entscheidungen treffen – in Unternehmen, in Verwaltungen, in euren eigenen Projekten. Der Zukunftsgarten zeigt euch, wie nachhaltige Transformation konkret aussieht. Nicht als theoretischer Input, sondern als erlebbare Erfahrung.
Vereine, Initiativen und Bildungsträger
Ihr arbeitet bereits mit Menschen in eurer Region. Der Zukunftsgarten ist ein Ort für eure Projekte – für partizipative Bildung, für Gemeinschaftserlebnisse, für Experimente, die nur in einem lebendigen Raum möglich sind.
Wie erzeugen wir Wirkung?
Bei Gründerinnen und Sozialunternehmerinnen: Entwicklung regenerativer Geschäftsmodelle und Kooperationsformen, die ökologische und gesellschaftliche Wirkung verbinden.
Bei jungen Menschen und Schülerinnen: erlebbare Naturerfahrung, systemisches Denken, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz für die ökologische Transformation.
Bei Anwohnerinnen und regionalen Akteur*innen: Aktivierung gemeinschaftlichen Handelns, gestärkte Selbstwirksamkeit, konkrete Beteiligung an der Gestaltung der Energie- und Gesellschaftswende vor Ort.
Bei Bildungsträgern und weiteren Initiativen: ein übertragbares Modell mit Praxisleitfaden für vergleichbare Vorhaben in Deutschland und Europa.
Insgesamt entsteht ein Ort, an dem die Wechselwirkungen zwischen ökologischem und sozialem Wandel sichtbar und mitgestaltbar werden.
Wer trägt das Projekt?
WABE Odertal e.V. ist Träger und institutionelles Fundament. Der Verein betreibt seit 2012 die Schmiede auf dem Gut Stolzenhagen. Ein Ort für gemeinsames Lernen, Wachsen und Begegnung.
Freie Schule Angermünde unterstütz unser Projekt als außerschulischen Lernort für nachhaltige Entwicklung.
Gut Stolzenhagen e.G. ist Flächenpartner.
PLAYtoGROW bringen Permakultur-Expertise, Designentwicklung und Workshopleitung.
Geogarten Verein Dorf Stolzenhagen unterstützen mit lokalen Engagement und mobilisieren die AnwohnerInnen.
Wer bezahlt das?
Der Zukunftsgarten kann nur mit Fördermittel umgesetzt werden. Die ersten Anträge sind gestellt, weitere sind in Vorbereitung.
Den Eigenanteil bringen wir durch unserer Hände Arbeit, Sachspenden und ehrenamtliches Engagement ein.
Du willst Teil vom Zukunftgarten sein?
Mitmachen als Besucher:in, Teilnehmende:r oder Mitgestalter:in:
Welcher Workshop interessiert dich?
Welche Fragen bringst du mit?
Wie könnten deine Erfahrungen im Garten einen neuen Blick auf deine Arbeit öffnen
Mitmachen als Fördermittelgeber:in oder Partner:in:
Wir freuen uns über Unterstützung – ob als finanzielle Förderung, Sachspende, fachliche Begleitung oder einfach als verlässliche Präsenz.
Schreib uns, wie deine Organisation sich beteiligen möchte.
Der Zukunftsgarten Stolzenhagen wartet auf DICH. Auf deine Fragen. Auf deine Hände. Auf die Ideen, die nur entstehen, wenn Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas wachsen lassen.